Funktioniert BudgetGuard mit allen Werbeplattformen?

Nein, noch nicht. Derzeit ist Google Ads die einzige angebundene Werbeplattform. Dort schützt BudgetGuard Ihr Werbebudget, indem auffällige Quellen von der weiteren Anzeigenausspielung ausgeschlossen werden. Klicks aus anderen Kanälen erfasst und bewertet BudgetGuard zwar, sobald sie auf einer Seite mit Tracking-Code landen, ein Ausschluss ist dort jedoch noch nicht möglich. Für Microsoft Advertising, Meta, LinkedIn, TikTok und andere Anbieter besteht bislang kein Rückkanal, über den ein Ausschluss gesetzt werden könnte.

Was heißt erfasst, aber noch nicht ausgeschlossen?

Das Skript liest die Klick-Kennung aus der aufgerufenen Adresse. Erkannt und zugeordnet werden unter anderem fbclid (Meta), msclkid (Microsoft Advertising), ttclid (TikTok), li_fat_id (LinkedIn), twclid und yclid. Diese Klicks durchlaufen dieselbe Bewertung wie Google-Klicks und erscheinen mit FraudScore und Klassifizierung in der Auswertung.

Was fehlt, ist der zweite Schritt. Ein Ausschluss wird bei Google Ads als negatives Kriterium auf Kontoebene über die Google Ads API gesetzt. Eine vergleichbare Anbindung an eine andere Plattform besteht bislang nicht. Eine auffällige Quelle aus einem anderen Kanal sehen Sie also, Sie können sie über BudgetGuard aber noch nicht ausschließen.

Warum gilt das nicht automatisch für jede Plattform?

Die Analyse findet auf Ihrer eigenen Website statt und ist insoweit kanalunabhängig. Die Gegenmaßnahme ist es nicht. Jede Werbeplattform entscheidet selbst, welche Ausschlussmöglichkeiten sie anbietet und ob diese über eine Schnittstelle erreichbar sind. Bei Google Ads ist das der IP-Ausschluss auf Kontoebene. Eine Anbindung entsteht deshalb je Plattform einzeln und richtet sich danach, was die jeweilige Schnittstelle zulässt.

Was Sie dabei beachten sollten

  • Schalten Sie parallel mehrere Kanäle, wirkt der Ausschluss vorerst allein in Google Ads.
  • Die Einsparungsberechnung im Dashboard stützt sich auf geblockte IPs. Ein Vergleich mit Ihrem Gesamtbudget über alle Kanäle hinweg führt in die Irre.
  • Auch innerhalb von Google Ads gilt eine Obergrenze von 500 gleichzeitig aktiven IP-Ausschlüssen je Konto.

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