Wie kann BudgetGuard helfen Klickbetrug zu verhindern?
BudgetGuard bewertet Ihre Werbeklicks fortlaufend, dokumentiert jede Bewertung nachvollziehbar und schließt auffällige Quellen von der weiteren Anzeigenausspielung aus. Für Sie ändert sich damit vor allem die Entscheidungsgrundlage: Sie sehen, welche Zugriffe auffällig waren und warum. Vollständig verhindert wird dabei nichts, reduziert werden wiederkehrende Budgetverluste.
Warum ist verhindern im Titel eine Verkürzung?
Weil verhindert nur werden kann, was noch nicht geschehen ist. Bewertet wird ein Klick, der bereits stattgefunden hat und den Google auch abrechnet. Der auslösende Klick wird nicht erstattet, der Ausschluss wirkt nach vorn. Genau deshalb rechnet BudgetGuard die ausgewiesene Einsparung mit einem Abschlag: geblockte Unique-IPs mal durchschnittliche Fraud-Klicks je IP minus eins, mal durchschnittlicher CPC. Das Minus eins ist der erste Klick, der immer durchgeht. Den vollständigen Rechenweg zeigt Wie berechnet BudgetGuard die Einsparung?.
Der Nutzen liegt deshalb in der Wiederholung, nicht im Einzelfall. Klickbetrug lebt davon: dieselbe Quelle, dasselbe Muster, viele Klicks. Wird die Quelle früh ausgeschlossen, erreicht nur ein kleiner Teil davon Ihr Werbebudget.
Was ändert sich in Ihrem Arbeitsalltag?
- Sie sehen eine zweite, unabhängige Bewertung. BudgetGuard misst auf Ihrer Zielseite und beurteilt jeden erfassten Klick selbst, unabhängig davon, wie Google denselben Klick bewertet hat. Warum sich das nicht mit Googles eigener Filterung doppelt, steht unter
Google filtert ungültige Klicks bereits
.
- Auffälligkeiten sind begründet statt behauptet. Das Klickprotokoll zeigt Zeitpunkt, FraudScore, Klasse, Status, Whitelist, Gerät, Browser-ID, Standort und Kategorien. Die Detailseite je Klick listet die Signale auf, die bei diesem Zugriff ausgelöst haben.
- Wiederholungen kosten weniger. Ausgeschlossene IP-Adressen werden als negatives Kriterium auf Kontoebene hinterlegt und erhalten keine weiteren Ausspielungen, über alle Kampagnentypen hinweg.
- Die Prüfung läuft ohne Ihr Zutun. Die Bewertung erfolgt unmittelbar nach dem Klick, die Übertragung der Ausschlüsse an Google läuft danach laufend und automatisch.
- Sie bekommen Hinweise über Fraud hinaus. Das Dashboard zeigt Blockierungsrate, Einsparung in Euro, Traffic-Vergleich, Fraud nach Gerätetyp, meistbetroffene Kampagnen und die Länderverteilung. Empfehlungen lassen sich als offen, verworfen oder umgesetzt führen.
Warum ist eine hohe Blockquote kein gutes Ziel?
Weil sich jede Blockquote nach oben schrauben lässt. Man muss nur die Schwelle senken. Was steigt, ist die Zahl der Ausschlüsse, nicht die Qualität der Entscheidung.
Jeder Ausschluss hat zwei Fehlerrichtungen. Zu streng bewertet schließen Sie echte Interessenten aus, etwa eine geteilte Adresse in einem Firmennetz. Zu locker bewertet läuft das Muster weiter. Der teurere Fehler ist fast immer der erste.
Damit die Wirkung überhaupt messbar bleibt, bleibt ein Teil der erkannten Fraud-Quellen absichtlich ausgenommen. Diese Kontrollgruppe wird nach einem festen Verfahren gebildet und erscheint im Klickprotokoll mit dem Status KONTROLLE, erklärt unter Warum steht bei manchen Klicks der Status Kontrolle?.
Was Sie dabei beachten sollten
Ein Ausschluss wirkt adressbezogen. Wechselt die Gegenseite die IP-Adresse, greift der bestehende Eintrag nicht mehr. Je Google-Ads-Konto sind höchstens 500 IP-Ausschlüsse gleichzeitig aktiv, das ist ein Limit von Google. Bei Überlauf verdrängt der höhere RiskScore den niedrigeren.
Ausschlüsse sind nur bei Google Ads möglich. Klicks mit Klick-IDs anderer Plattformen werden erfasst und bewertet, dort fehlt aber der Rückkanal.
Regeln und Schwellenwerte richtet der Support für Ihr Konto ein, siehe Kann ich eigene Regeln und Schwellenwerte festlegen?. Halten Sie einen Ausschluss für falsch, ist der protokollierte Vorgang die Grundlage für die Klärung.
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