Google filtert ungültige Klicks bereits. Warum zusätzlich BudgetGuard?
Google prüft Klicks nach eigenen Kriterien, entfernt erkannte ungültige Interaktionen aus Daten und Abrechnung und schreibt später erkannte Aktivitäten gut. BudgetGuard ersetzt das nicht, sondern misst zusätzlich an einer anderen Stelle: auf Ihrer Zielseite, je Klick, mit eigenen Signalen. Daraus folgen zwei Dinge, die die Plattformfilterung nicht leistet: der aktive Ausschluss auffälliger Quellen von der weiteren Anzeigenausspielung und ein nachvollziehbarer Beleg je Klick.
Was macht BudgetGuard anders als der Filter von Google?
- Ein anderer Messpunkt. Google bewertet den Klick in seinem eigenen System. BudgetGuard lädt ein JavaScript-Snippet auf Ihrer Zielseite und bewertet den Zugriff dort, je Klick und in mehreren Schritten. Herangezogen werden technische Merkmale des Geräts und des Browsers, Verhaltensmerkmale der Interaktion sowie externe Reputationsdaten zur IP-Adresse. Merkmale automatisierter Zugriffe fallen dabei gesondert auf. Welche Merkmalsgruppen einfließen, steht unter
Welche Signale prüft BudgetGuard bei einem Klick?
, die gespeicherten Kennungen unter Setzt BudgetGuard Cookies auf meiner Website?
.
- Eine Maßnahme statt nur einer Korrektur. Erkannte Quellen werden als negatives Kriterium auf Kontoebene bei Google hinterlegt und bekommen keine weiteren Anzeigenausspielungen. Das wirkt für alle Kampagnentypen, auch Performance Max, Video und Shopping. Die Übertragung an Google läuft automatisch im Hintergrund.
- Ein Beleg je Einzelfall. Im Klickprotokoll sehen Sie Zeitpunkt, FraudScore, Klasse, Status, Whitelist, Gerät, Browser-ID, Standort und Kategorien. Die Detailseite je Klick zeigt, welche Signale bei diesem Zugriff ausgelöst haben.
- Eine Kennzahl in Euro. Das Dashboard weist geblockte Klicks, Blockierungsrate und eine berechnete Einsparung aus, zusammen mit Diagrammen zu Gerätetypen, Erkennungskategorien, Kampagnen und Ländern.
Warum weichen die Zahlen von Google und BudgetGuard voneinander ab?
Weil es zwei verschiedene Messlogiken sind. Google klassifiziert nach den Kriterien der Plattform und tut das über sein gesamtes Netzwerk hinweg. BudgetGuard bewertet den einzelnen Zugriff auf Ihrer Website anhand der oben genannten Signale und vergibt einen FraudScore. Abweichungen zwischen beiden Zählungen sind deshalb normal und kein Hinweis darauf, dass eine der beiden Seiten falsch liegt.
Die Werte lassen sich weder gleichsetzen noch addieren. Von Google ausgewiesener Invalid Traffic, FraudScore-Treffer in BudgetGuard und tatsächlich ausgeschlossene Quellen sind drei verschiedene Größen.
Was Sie dabei beachten sollten
Der auslösende Klick ist in beiden Systemen bereits erfolgt. BudgetGuard erstattet nichts, der Ausschluss wirkt nach vorn. Gutschriften für ungültige Klicks bleiben Sache von Google.
Ausgeschlossen werden können nur Quellen in Google Ads, und dort höchstens 500 IP-Ausschlüsse gleichzeitig je Konto. Das ist ein Limit von Google. Bei Überlauf verdrängt der höhere RiskScore den niedrigeren.
Wird das Tracking-Skript nicht ausgeführt, etwa weil die Einwilligung fehlt oder ein Adblocker greift, entsteht kein Datensatz. Diese Klicks erscheinen weder in der Bewertung noch in der Auswertung.
Ist Ihnen eine einzelne Bewertung in Ihrem Konto unklar, sieht Hilfe und Support den Vorgang mit Ihnen durch, per E-Mail an admin@budgetguard.lu.
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