Wie schützt BudgetGuard meine Anzeigen vor Klickbetrug?

BudgetGuard erfasst über ein Skript auf Ihrer Website jeden Klick, der die Seite erreicht, und bewertet ihn anhand technischer und verhaltensbezogener Signale. Erfüllt eine Quelle eine eingerichtete Regel, wird ihre IP-Adresse als negatives Kriterium in Ihrem Google-Ads-Konto hinterlegt und damit von der weiteren Anzeigenausspielung ausgeschlossen. Die Maßnahme wirkt nach vorn, sie holt keinen bereits bezahlten Klick zurück.

Wie läuft der Schutz ab?

1. Der Klick führt auf Ihre Website, dort startet das Tracking-Skript und erfasst den Zugriff in mehreren Schritten. 2. Aus den erhobenen Merkmalen entsteht ein FraudScore für den Klick, aus Reputationsdaten ein RiskScore für die IP-Adresse. 3. Eine eingerichtete Regel prüft die Kombination, etwa eine Höchstzahl an Klicks in einem Zeitraum zusammen mit einem Mindestwert bei einem der Scores. 4. Trifft die Regel zu, wird die Adresse auf CIDR normalisiert und zum Ausschluss vorgemerkt. 5. Die Übertragung an Google läuft in einem stündlichen Sammellauf, je Konto alle fünf Minuten. 6. Der Vorgang bleibt im Klickprotokoll mit allen ausgelösten Prüfkategorien nachvollziehbar.

Warum wird der erste auffällige Klick immer bezahlt?

Weil die Bewertung erst durch den Klick entsteht. Vor dem Klick liegt nichts vor, was sich prüfen ließe, und abgerechnet wird der Klick von Google, nicht von BudgetGuard. Der erste auffällige Klick einer Quelle kostet Sie also Geld und wird nicht erstattet.

Der Nutzen liegt in allem, was danach nicht mehr passiert. Klickbetrug lebt von Wiederholung: dieselbe Quelle, dasselbe Muster, viele Klicks. Genau diese Wiederholung wird unterbunden, und genau dort entstehen die vermeidbaren Budgetverluste, die Ihr Werbebudget sonst tragen muss. In der Einsparungsrechnung von BudgetGuard ist dieser erste Klick deshalb ausdrücklich abgezogen.

Welche Grenzen hat der Ausschluss?

  • Höchstens 500 gleichzeitig aktive IP-Ausschlüsse je Google-Ads-Konto. Das ist eine Grenze von Google. Ist sie erreicht, verdrängt die Adresse mit dem höheren RiskScore die mit dem niedrigeren.
  • Der Ausschluss liegt auf Kontoebene und wirkt deshalb für alle Kampagnentypen, auch Performance Max, Video und Shopping.
  • Wechselt die Gegenseite die IP-Adresse, greift der bestehende Eintrag nicht mehr. Deshalb ist die Adresse nur ein Signal unter vielen.
  • Bereits ausgeschlossene Adressen werden für eine gewisse Zeit nicht erneut bewertet.
  • Wird das Skript nicht ausgeführt (abgelehnte Einwilligung, Adblocker, fehlerhafter Einbau), entsteht kein Datensatz. Bewertet wird, was erfasst wurde.

Was Sie dabei beachten sollten

Ein Regeltreffer ist kein Betrugsnachweis. Eine geteilte Adresse in einem Firmennetz kann viele Klicks erzeugen, ohne dass jemand etwas Unredliches tut. Halten Sie einen Ausschluss für falsch, schreiben Sie an admin@budgetguard.lu. Die Bewertung ist protokolliert, die Schwelle lässt sich anpassen und die Adresse freistellen.

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